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Siebdruck auf Textilien: Verfahren, Kosten und Kalkulation

28. Oktober 2026
Siebdruck auf Textilien: Verfahren, Kosten und Kalkulation

Beim Siebdruck auf Textilien wird Farbe durch ein feinmaschiges Sieb mit Schablone direkt auf das Gewebe gedruckt, pro Farbe ein eigenes Sieb. Das Verfahren liefert kräftige, deckende Farben und eine robuste Farbschicht. Es eignet sich vor allem für Logos mit wenigen Volltonfarben und für mittlere bis große Auflagen. Der Preis hängt nicht nur von der Stückzahl ab, sondern vor allem von der Zahl der Farben, der Zahl der Druckpositionen und dem Textil selbst. Dieser Beitrag erklärt Ablauf, Materialien, mehrfarbigen Druck, Farbtrennung und Rasterweite und zeigt, wie Einkauf und Marketing eine Siebdruck-Anfrage sauber kalkulieren.

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Kurz gesagt

  • Siebdruck ist ein Schablonendruck: Die Farbe gelangt nur dort durch das Sieb, wo die Maschen offen sind.
  • Jede Farbe braucht ein eigenes Sieb und einen eigenen Druckgang. Die Farbanzahl ist deshalb der wichtigste Preistreiber.
  • Einrichtungskosten fallen einmal pro Motiv und Farbe an und verteilen sich auf die Auflage. Mit steigender Stückzahl sinkt der Stückpreis.
  • Baumwolle und Baumwollmischungen lassen sich besonders gut bedrucken. Funktionstextilien und dunkle Stoffe erfordern passende Farben und oft einen Unterdruck.
  • Für Fotos und Farbverläufe arbeitet der Siebdruck mit Raster. Für sehr viele Farben bei kleiner Auflage ist ein anderes Verfahren oft wirtschaftlicher.

Inhaltsverzeichnis

So funktioniert Siebdruck auf Textilien

Das Grundprinzip ist einfach. Ein Rahmen mit gespanntem Gewebe wird mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen. Nach der Beschreibung der Siebdruckwerkstatt der HfBK Dresden härtet UV-Licht diese Kopierschicht. Die abgedeckten Motivbereiche bleiben unbelichtet, wasserlöslich und werden ausgewaschen. Dort entstehen offene Maschen, durch die später die Farbe läuft.

Im Textildruck kommt die Fixierung des Kleidungsstücks hinzu. Laut Lazi Akademie zum Textilsiebdruck wird das Textil auf einer Druckplatte fixiert, und ein Rakel zieht die Farbe durch das vorbereitete Sieb auf das Gewebe.

Der Ablauf in der Produktion:

  1. Druckdaten prüfen: Motiv, Größe, Position und Farben werden festgelegt.
  2. Farbtrennung: Das Motiv wird in einzelne Farben zerlegt, jede Farbe ergibt einen eigenen Film.
  3. Sieb beschichten und belichten: Pro Farbe entsteht eine Schablone auf einem eigenen Sieb.
  4. Einrichten: Siebe werden in die Druckmaschine eingesetzt und exakt zueinander ausgerichtet.
  5. Andruck: Ein Probedruck zeigt Deckkraft, Passgenauigkeit und Farbton.
  6. Auflagendruck: Textil für Textil wird bedruckt, Farbe für Farbe.
  7. Trocknen und Aushärten: Die Farbe wird thermisch fixiert, damit sie waschbeständig wird.
  8. Kontrolle und Verpackung.

Die Schritte 2 bis 5 fallen einmal pro Motiv an, unabhängig davon, ob anschließend 50 oder 5.000 Teile bedruckt werden. Genau daraus ergibt sich die typische Preisstruktur des Siebdrucks.

Welche Textilien sich für Siebdruck eignen

Siebdruck funktioniert auf vielen Stoffen, aber nicht auf allen gleich gut. Entscheidend sind Faser, Oberfläche, Dehnbarkeit und Hitzeverträglichkeit beim Aushärten.

TextilEignungHinweis
T-Shirts aus Baumwollesehr gutglatte, saugfähige Oberfläche, klassischer Einsatz
Sweatshirts und HoodiesgutNähte, Taschen und Reißverschlüsse begrenzen die Druckfläche
Baumwoll-MischgewebegutFarbe auf den Faseranteil abstimmen
Polyester und Funktionstextilieneingeschränkthitzeempfindlich, eventuell Farbwanderung aus dem Stoff, Spezialfarben nötig
Arbeitskleidung aus robustem Gewebegutstrapazierfähige Farbschicht, oft mehrere Druckpositionen
Baumwolltaschensehr gutgroße, flache Druckfläche
Frottee und stark strukturierte Stoffeeingeschränktfeine Details gehen in der Schlinge verloren, Stick oft passender

Wichtig für die Planung: Nicht jedes Textil im Sortiment wird mit jedem Verfahren veredelt. Welche Veredelung für einen Artikel verfügbar ist, steht beim jeweiligen Produkt. Einen Überblick über bedruckbare Shirts, Pullover, Jacken und weitere Kleidung bietet die Kategorie Textilien mit Logo bedrucken. Für Bekleidung im Arbeitseinsatz gibt es eine eigene Auswahl an Arbeitskleidung mit Logo.

Typische Einsatzgebiete

  • Team- und Mitarbeiterbekleidung mit Firmenlogo
  • Event-Shirts für Messen, Firmenläufe und Vereinsfeste
  • Merchandise für Vereine und Veranstaltungen
  • Stofftaschen als Giveaway
  • Berufsbekleidung mit Rücken- und Brustdruck

Mehrfarbiger Siebdruck: ein Sieb pro Farbe

Beim mehrfarbigen Siebdruck wird jede Farbe einzeln gedruckt. Nach Angaben der Lazi Akademie erfolgt im Maschinensiebdruck jede Farbe an einer eigenen Druckstation. Zwischen den Farben kann eine kurze Zwischentrocknung erfolgen, damit die nächste Farbe nicht in die noch nasse vorige verläuft. Am Ende wird das gesamte Motiv endgetrocknet.

Daraus folgen drei praktische Konsequenzen:

  • Mehr Farben bedeuten mehr Siebe, mehr Einrichtung und mehr Druckgänge. Ein vierfarbiges Logo verursacht deutlich höhere Fixkosten als ein einfarbiges.
  • Passgenauigkeit wird wichtiger. Angrenzende Farben müssen exakt übereinander liegen. Kleine Überlappungen in den Druckdaten verhindern sichtbare Lücken.
  • Die Reihenfolge zählt. Helle Farben auf dunklem Stoff brauchen oft zuerst einen weißen Unterdruck.

Farbtrennung: vom Logo zum Film

Die Farbtrennung zerlegt ein Motiv in die Farben, die später einzeln gedruckt werden. Für Logos ist der Normalfall die Trennung in Volltonfarben, angegeben etwa als Pantone-Referenz aus dem Corporate Design. Jede Volltonfarbe wird exakt angemischt und als eigene Schicht gedruckt. Das ergibt den markentreuen Farbton, den viele Unternehmen beim Siebdruck schätzen.

Für fotorealistische Motive gibt es zwei weitere Wege:

  • Vierfarbdruck (CMYK): Das Bild wird in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gerastert. Das funktioniert vor allem auf hellen Textilien.
  • Simulierter Prozessdruck: Das Motiv wird in eine begrenzte Zahl von Volltonfarben mit Raster zerlegt. Dieser Weg wird häufig für dunkle Textilien gewählt.

Für Einkauf und Marketing ist vor allem eines relevant: Die Zahl der Farben nach der Trennung bestimmt den Preis, nicht die Zahl der Farben, die das Auge im Motiv wahrnimmt. Ein Logo mit Schatten und Verlauf kann in der Trennung mehr Siebe ergeben als erwartet. Umgekehrt lässt sich ein Motiv oft auf weniger Farben reduzieren, ohne dass das Erscheinungsbild leidet.

Rasterweite: Halbtöne auf Stoff

Siebdruck kann keine echten Zwischentöne drucken. Eine Masche ist offen oder geschlossen. Verläufe, Schatten und Fotos werden deshalb in Rasterpunkte zerlegt. Die Rasterweite gibt an, wie fein dieses Punktraster ist.

Auf Textilien fällt das Raster deutlich gröber aus als im Druck auf Papier. Die Gründe:

  • Das Gewebe des Siebs muss zur Rasterweite passen. Zu feine Rasterpunkte fallen zwischen die Maschen.
  • Stoff ist saugfähig und uneben. Sehr kleine Punkte laufen zu oder brechen weg.
  • Textilfarbe wird in dickerer Schicht aufgetragen als Druckfarbe auf Papier.

Die passende Rasterweite legt die Druckvorstufe abhängig von Textil, Siebgewebe und Motiv fest. Für Logos ohne Verläufe spielt sie keine Rolle. Wer ein Motiv mit feinen Verläufen plant, sollte vor der Freigabe den Andruck oder eine visuelle Druckfreigabe genau prüfen.

Dunkle Textilien und Weißunterdruck

Textilfarben sind nicht immer vollständig deckend. Auf schwarzen, marineblauen oder dunkelroten Stoffen würde eine helle Farbe ohne Vorbereitung matt und verfälscht wirken. Deshalb wird zunächst eine weiße Grundierung gedruckt, darauf folgen die eigentlichen Farben. Der Unterdruck ist technisch ein zusätzlicher Druckgang mit eigenem Sieb und fließt in die Kalkulation ein.

Was Siebdruck auf Textilien kostet

Ein seriöser Preis für Siebdruck lässt sich erst nennen, wenn Textil, Motiv, Farben, Positionen und Menge feststehen. Pauschale Stückpreise ohne diese Angaben sind kaum vergleichbar. Hilfreicher ist es, die Kostenblöcke zu kennen.

KostenblockFix oder variabelWas ihn beeinflusst
Textilvariabel pro StückMarke, Material, Grammatur, Größe, Farbe
Siebe und Filmefix pro Farbe und MotivZahl der Farben inklusive Unterdruck
Einrichtung der Maschinefix pro DruckpositionZahl der Positionen, Passgenauigkeit
Druckgangvariabel pro StückFarben, Druckgröße, Textilart
SpezialfarbenvariabelFunktionstextilien, Effekte, Sonderfarbtöne
DatenaufbereitungfixQualität der gelieferten Daten
Konfektion und VersandvariabelEinzelverpackung, Sortierung nach Größen

Der Textilpreis ist häufig der größte Einzelposten bei hohen Auflagen. Bei kleinen Auflagen dominieren dagegen die Fixkosten für Siebe und Einrichtung.

Wie die Auflage den Stückpreis verändert

Die Kalkulation folgt einer einfachen Logik:

Stückpreis = Textil + Druckgang pro Stück + (Fixkosten : Auflage)

Die Fixkosten für Siebe und Einrichtung bleiben gleich, egal wie viele Teile gedruckt werden. Verdoppelt sich die Auflage, halbiert sich ihr Anteil am Stückpreis. Verzehnfacht sie sich, schrumpft er auf ein Zehntel. Ab einer gewissen Menge bestimmen fast nur noch Textil und Druckgang den Preis.

Deshalb werden Siebdruckpreise in der Regel als Staffelpreise angegeben. Für die Beschaffung ergeben sich daraus konkrete Hebel:

  • Bestellungen bündeln: Shirts für Messe, Team und Sommerfest in einer Auflage mit identischem Motiv bestellen statt in drei kleinen.
  • Farben reduzieren: Eine einfarbige Logovariante spart pro entfallener Farbe ein Sieb und einen Druckgang.
  • Positionen prüfen: Brust und Rücken bedeuten zwei Einrichtungen. Ein kleiner Brustdruck kann ausreichen.
  • Textilfarbe passend wählen: Helle Farben auf hellen Textilien brauchen meist keinen Unterdruck.
  • Motiv stabil halten: Ein gleichbleibendes Motiv vermeidet bei Nachbestellungen neue Fixkosten, sofern die Siebe noch verfügbar sind.

Siebdruck kalkulieren: Angaben für eine präzise Anfrage

Je vollständiger die Angaben, desto genauer der Preis. Folgende Punkte sollten vor der Anfrage geklärt sein:

  1. Artikel: T-Shirt, Polo, Hoodie, Jacke oder Tasche, möglichst mit Artikelnummer.
  2. Textilfarbe: hell oder dunkel, eine oder mehrere Farben.
  3. Größenverteilung: Anzahl pro Größe, getrennt nach Schnitten.
  4. Motiv: Logo als Vektordatei, Schriftzug, Foto.
  5. Farbanzahl: pro Position, mit Pantone-Angabe aus dem CI-Handbuch.
  6. Druckpositionen und Größen: Brust links, Rücken, Ärmel, Nacken.
  7. Gesamtmenge: idealerweise mit Angabe möglicher Nachbestellungen.
  8. Liefertermin: Veranstaltungsdatum oder interner Stichtag, mit Puffer für die Freigabe.

Im Shop von Werbeartikel FUN wird diese Logik über den Konfigurator abgebildet: Artikel, Veredelung, Farben und Menge werden gewählt, die Staffelpreise sind transparent sichtbar. Die verfügbaren Veredelungen hängen vom jeweiligen Artikel ab.

Siebdruck oder anderes Verfahren?

Siebdruck ist nicht immer die beste Wahl. Der Vergleich nach Verfahrenstyp:

VerfahrenStärkenGrenzenTypischer Einsatz
Siebdruckkräftige Volltöne, robuste Farbschicht, günstig bei großen AuflagenFixkosten pro Farbe, viele Farben teuerLogos mit wenigen Farben, Event-Shirts, Taschen
Transfer- und DTF-Druckviele Farben und Verläufe ohne Sieb, auch kleine Mengenanderes Griffgefühl, Fläche liegt auf dem Stoffbunte Motive, kleine Auflagen, Namen
Stickhochwertig, sehr langlebigfeine Details und Verläufe begrenztPolos, Jacken, Caps, Frottee
Digitaler Direktdruckfotorealistisch, ohne Einrichtungeher für helle BaumwolleEinzelstücke, Fotomotive

Vertiefende Vergleiche: DTF oder Siebdruck, Transferdruck vs. Siebdruck und Stickerei oder Druck. Einen Überblick über alle gängigen Drucktechniken für Werbeartikel bietet ein eigener Beitrag.

Druckdaten für den Siebdruck vorbereiten

Gute Druckdaten sparen Zeit und vermeiden Rückfragen. Für den Textilsiebdruck gelten folgende Grundregeln:

  • Vektordaten bevorzugen: Logos als PDF, EPS, AI oder SVG mit Pfaden statt Pixeln.
  • Schriften in Pfade umwandeln: So bleibt die Typografie unverändert.
  • Farben definieren: Pantone-Werte aus dem Corporate Design angeben, nicht nur RGB.
  • Feine Linien vermeiden: Sehr dünne Konturen und kleine Schriften können auf Stoff zulaufen oder brechen.
  • Verläufe kennzeichnen: Motive mit Verlauf benötigen ein Raster, das in der Druckvorstufe angelegt wird.
  • Druckgröße angeben: in Zentimetern, bezogen auf die kleinste bestellte Größe.

Bei Werbeartikel FUN ist der Datencheck kostenlos. Vor der Produktion folgt eine visuelle Druckfreigabe, auf der Position, Größe und Farben geprüft werden können.

Unsere Sicht: Siebdruck lohnt sich, wenn das Motiv dazu passt

Wir sehen in der Praxis, dass die Entscheidung für oder gegen Siebdruck selten an der Technik scheitert, sondern an der Vorbereitung. Viele Anfragen kommen mit einem Logo in sechs oder sieben Farbnuancen, obwohl das Corporate Design eine ein- oder zweifarbige Variante vorsieht. Diese Variante wirkt auf Stoff oft klarer und ist im Siebdruck deutlich wirtschaftlicher.

Unsere Sicht: Siebdruck lohnt sich, wenn das Motiv dazu passt — overview diagram

Unser Rat an Einkauf und Marketing: Prüfen Sie zuerst die CI-Vorgaben, dann die Farbanzahl, dann die Menge. Wenn ein Motiv viele Farben hat und die Auflage klein ist, empfehlen wir einen Blick auf Transfer- oder Digitalverfahren. Wenn ein klares Logo in größerer Stückzahl gebraucht wird, ist Siebdruck in der Regel die robuste Lösung.

Wir legen Wert auf konsequente Einhaltung der CI-Vorgaben, einen kostenlosen Datencheck und eine visuelle Druckfreigabe vor der Produktion. So sehen Sie vor dem Druck, was auf dem Textil erscheint, und kalkulieren mit transparenten Staffelpreisen statt mit Schätzungen.

— Marco Maier | werbeartikel.fun

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Häufige Fragen

Wie viel kostet Siebdruck auf einem T-Shirt?

Der Preis setzt sich aus Textil, Druckgang und anteiligen Fixkosten für Siebe und Einrichtung zusammen. Entscheidend sind Farbanzahl, Druckpositionen, Textilfarbe und Auflage. Je höher die Stückzahl, desto geringer der Anteil der Fixkosten pro Shirt. Die konkreten Staffelpreise stehen beim jeweiligen Artikel im Shop.

Ab welcher Menge lohnt sich Siebdruck?

Siebdruck wird wirtschaftlich, sobald sich die Fixkosten für Siebe und Einrichtung auf genügend Teile verteilen. Bei einfarbigen Motiven ist das früher der Fall als bei mehrfarbigen. Für sehr kleine Mengen mit vielen Farben sind Transfer- oder Digitalverfahren oft günstiger.

Ist Siebdruck auf Textilien waschbeständig?

Richtig ausgehärteter Siebdruck bildet eine robuste, waschbeständige Farbschicht. Voraussetzung ist, dass Farbe und Trocknung auf das Textil abgestimmt sind. Die Pflegehinweise des Textilherstellers sollten dennoch beachtet werden, etwa zur Waschtemperatur und zum Bügeln.

Kann Siebdruck Fotos und Farbverläufe darstellen?

Ja, über ein Raster, das Verläufe in Punkte zerlegt. Auf Textilien ist dieses Raster gröber als auf Papier, sehr feine Details gehen dabei verloren. Für fotorealistische Motive in kleiner Auflage ist ein digitales Verfahren häufig besser geeignet.

Quellen

Werbeartikel FUN
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