Eine OEKO-TEX Zertifizierung belegt in erster Linie eines: Ein Textil wurde von einem unabhängigen Prüfinstitut auf Schadstoffe getestet und hat die Grenzwerte seiner Produktklasse eingehalten. Das bekannteste Label, der STANDARD 100, bezieht sich auf das fertige Produkt und alle seine Bestandteile. Wer zusätzlich Angaben zur Produktion benötigt, achtet auf MADE IN GREEN. Wer Bio-Fasern und soziale Kriterien entlang der Lieferkette nachweisen will, prüft GOTS. Beim Einkauf von Werbetextilien kommt es also darauf an, was das Siegel belegen soll.
Kurz gesagt
- STANDARD 100 prüft Textilien auf Schadstoffe, und zwar alle Einzelbestandteile eines Artikels, vom Stoff über das Garn bis zum Knopf.
- Vier Produktklassen bestimmen, wie streng geprüft wird. Am strengsten ist Klasse I für Babyartikel.
- MADE IN GREEN verbindet die Schadstoffprüfung mit dem Nachweis einer zertifizierten Produktionsstätte und macht das Produkt per QR-Code rückverfolgbar.
- GOTS ist ein Standard für Bio-Textilien mit ökologischen und sozialen Anforderungen an die gesamte Verarbeitungskette. OEKO-TEX STANDARD 100 ist dagegen ein Schadstoffnachweis.
- Vor jeder Bestellung prüfen: Zertifikatsnummer, Gültigkeit und Produktklasse über die offizielle OEKO-TEX Website.
Inhaltsverzeichnis
- Was eine OEKO-TEX Zertifizierung aussagt
- So läuft die Schadstoffprüfung ab
- Die OEKO-TEX Produktklassen im Überblick
- Die wichtigsten OEKO-TEX Labels
- MADE IN GREEN: Schadstoffprüfung plus Produktionsnachweis
- GOTS oder OEKO-TEX: Worin liegt der Unterschied?
- Weitere Zertifikate für nachhaltige Textilien
- Zertifikat prüfen: Checkliste für den Einkauf
- Mit dem Siegel werben: Was zu beachten ist
- Welches Siegel für welchen Einsatz?
- Unsere Sicht auf OEKO-TEX bei Werbetextilien
- Werbetextilien mit Logo bestellen
- Häufige Fragen
- Quellen
Was eine OEKO-TEX Zertifizierung aussagt
OEKO-TEX ist kein einzelnes Siegel, sondern eine Familie von Standards und Labels. Hinter dem System stehen unabhängige Prüfinstitute, in Deutschland etwa Hohenstein, in Österreich das OETI. Die Zertifikate stellen diese Institute aus, nicht der Hersteller selbst.
Der OEKO-TEX STANDARD 100 ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Fertigprodukte aller Verarbeitungsstufen sowie für deren Zubehör. Geprüft werden also nicht nur fertige T-Shirts oder Taschen, sondern auch Garne, Stoffe, Reißverschlüsse oder Etiketten. Für Unternehmen dient das Zertifikat als nachvollziehbarer Beleg für schadstoffgeprüfte Produktsicherheit.

Was das Label nicht belegt
Genauso wichtig ist, was das Label nicht abdeckt. Laut dem STANDARD 100 in der Edition 01.2026 ist das Label kein Gütezeichen. Es bezieht sich auf den Neuzustand des geprüften Textils und trifft keine Aussage über:
- Gebrauchstauglichkeit
- Pflegeverhalten
- weitere Qualitätsmerkmale wie Farbbeständigkeit im Alltag oder Passform
Ein STANDARD-100-Label sagt also nicht, ob ein Poloshirt nach 30 Wäschen noch in Form ist. Dafür zählen Materialangaben, Grammatur und Verarbeitung. Auch zu Arbeitsbedingungen oder Umweltauswirkungen der Produktion macht der STANDARD 100 allein keine Aussage. Dafür gibt es eigene Labels.
So läuft die Schadstoffprüfung ab
Die Schadstoffprüfung nach OEKO-TEX folgt einem festen Ablauf. Der genaue Umfang ist nicht für jedes Produkt gleich: Nach dem STANDARD 100 (OETI, Edition 01.2026) hängen Art und Umfang der Labortests unter anderem vom Produkt, seiner Materialzusammensetzung und der Produktklasse ab.
- Antrag beim Prüfinstitut: Der Hersteller oder Lieferant beantragt die Zertifizierung für einen Artikel oder eine Artikelgruppe.
- Angaben zum Produkt: Materialien, Zubehörteile und die angestrebte Produktklasse werden festgelegt.
- Musterprüfung im Labor: Getestet werden sämtliche Einzelbestandteile des Artikels, also auch Nähgarn, Druck, Knöpfe oder Kordeln.
- Bewertung nach Grenzwerten: Die Ergebnisse werden mit dem Kriterienkatalog der jeweiligen Produktklasse abgeglichen.
- Ausstellung des Zertifikats: Bei bestandener Prüfung erhält der Antragsteller ein Zertifikat mit eindeutiger Nummer, die auf dem Label erscheint.
- Erneuerung: Zertifikate sind zeitlich befristet und müssen regelmäßig erneuert werden. Die Kriterien werden dabei an neue Erkenntnisse und Vorgaben angepasst.
Neben den Grundanforderungen enthält der Standard einen Anhang mit zusätzlichen, oft strengeren Anforderungen. Laut OETI ergänzt Anhang 6 die Anforderungen des Anhangs 4 mit dem Ziel einer verbesserten Umweltleistung während der Produktion. Diese Anforderungen spielen vor allem beim Label MADE IN GREEN eine Rolle.
Die OEKO-TEX Produktklassen im Überblick
Die Anforderungen der Schadstoffprüfung richten sich nach der Produktklasse. Grundsatz: Je enger und länger der Hautkontakt, desto strenger die Grenzwerte. Die Einteilung ist im STANDARD 100 festgelegt.
| Produktklasse | Einsatzbereich | Beispiele aus dem Werbeartikelbereich |
|---|---|---|
| I | Artikel für Babys und Kleinkinder bis 36 Monate | Lätzchen, Bodys, Babydecken, Kuscheltiere |
| II | Artikel mit großflächigem Hautkontakt | T-Shirts, Poloshirts, Hoodies, Funktionsshirts |
| III | Artikel ohne oder mit geringem Hautkontakt | Jacken mit Futter, Westen, Taschen |
| IV | Ausstattungsmaterialien | Tischdecken, Vorhänge, Deko-Stoffe |
Ein Zertifikat einer strengeren Klasse deckt die weniger strengen Einsatzbereiche mit ab. Für den Einkauf bedeutet das: Für Textilien, die direkt auf der Haut getragen werden, sollte mindestens Produktklasse II im Zertifikat stehen. Für Geschenke an Familien mit Kleinkindern, etwa bei Vereinsfesten oder Mitarbeiter-Events, ist Produktklasse I die passende Anforderung.
Die wichtigsten OEKO-TEX Labels
Für Werbetextilien sind vor allem zwei Labels relevant. Daneben gibt es Standards für bestimmte Materialien und für Produktionsbetriebe.
| Label | Was geprüft wird | Relevanz für Werbetextilien |
|---|---|---|
| STANDARD 100 | Schadstoffe im fertigen Artikel und allen Bestandteilen | Häufigster Nachweis bei Shirts, Polos, Taschen |
| MADE IN GREEN | Schadstoffprüfung plus zertifizierte Produktionsstätte, rückverfolgbar | Für Nachhaltigkeitsberichte und Ausschreibungen |
| ORGANIC COTTON | Schadstoffprüfung von Produkten aus Bio-Baumwolle | Bei Bio-Baumwoll-Textilien |
| LEATHER STANDARD | Schadstoffprüfung von Lederartikeln | Bei Lederaccessoires und Etuis |
| STeP | Bewertung von Produktionsbetrieben | Voraussetzung für MADE IN GREEN |
MADE IN GREEN: Schadstoffprüfung plus Produktionsnachweis
MADE IN GREEN ist das umfassendere OEKO-TEX Label. Laut Factsheet MADE IN GREEN (Edition 01.2026) kennzeichnet es Produkte, die nach STANDARD 100, ORGANIC COTTON oder LEATHER STANDARD schadstoffgeprüft sind und aus STeP-zertifizierten Produktionsbetrieben stammen.
Der praktische Unterschied liegt in der Rückverfolgbarkeit:
- QR-Code und Produkt-ID: Jedes Label trägt eine eindeutige ID. Darüber lässt sich nachvollziehen, in welchen Ländern und Produktionsstätten der Artikel gefertigt wurde.
- Gültigkeit: Das Label ist ein Jahr gültig.
- Nachprüfbarkeit: Produkte, die während der Gültigkeit hergestellt wurden, lassen sich noch fünf Jahre im Label Check überprüfen.
Für Marketing und Einkauf ist das relevant, wenn Angaben zur Herkunft belegt werden müssen, etwa für eine Lieferantenbewertung, einen Nachhaltigkeitsbericht oder eine Ausschreibung mit Nachweispflicht. Ein Hinweis zur Formulierung: Auch MADE IN GREEN belegt nur die Kriterien dieses Labels, keine pauschale Umweltfreundlichkeit des Produkts.
GOTS oder OEKO-TEX: Worin liegt der Unterschied?
Die Frage stellt sich oft, weil beide Siegel auf Textilien stehen. Sie beantworten aber unterschiedliche Fragen.
OEKO-TEX STANDARD 100 fragt: Enthält das fertige Textil Schadstoffe über den Grenzwerten? Die Faserherkunft spielt dafür keine Rolle. Ein Shirt aus konventioneller Baumwolle oder Polyester kann ebenso zertifiziert sein wie eines aus Bio-Baumwolle.
GOTS (Global Organic Textile Standard) fragt: Wurde das Textil aus biologisch erzeugten Naturfasern ökologisch und sozial verantwortungsvoll hergestellt? Der Standard gilt laut GOTS seit über zwei Jahrzehnten als globaler Maßstab für ökologisch und sozial verantwortungsvolle Textilproduktion. GOTS stellt Anforderungen an die gesamte Verarbeitungskette, vom Faseranbau über Färben und Konfektion bis zu Sozialkriterien in den Betrieben.
| Kriterium | OEKO-TEX STANDARD 100 | OEKO-TEX MADE IN GREEN | GOTS |
|---|---|---|---|
| Schwerpunkt | Schadstoffe im Endprodukt | Schadstoffe plus Produktion | Bio-Fasern, Ökologie und Soziales |
| Faserart | Alle Fasern | Alle Fasern | Biologisch erzeugte Naturfasern |
| Produktionsbetriebe geprüft | Nein | Ja, über STeP | Ja, entlang der Kette |
| Rückverfolgbarkeit | Zertifikatsnummer | QR-Code und Produkt-ID | Zertifizierte Lieferkette |
| Typische Werbetextilien | Shirts, Polos, Taschen aus Mischgewebe | Textilien mit Herkunftsnachweis | Bio-Baumwoll-Shirts und -Taschen |
Welches Siegel passt, hängt vom Ziel ab. Steht die Hautverträglichkeit im Vordergrund, etwa bei Teamshirts, reicht der STANDARD 100 als Nachweis. Soll die Ausstattung in einer Nachhaltigkeitskommunikation erscheinen, sind MADE IN GREEN oder GOTS die belastbareren Grundlagen. Viele Bio-Baumwoll-Textilien tragen beide Siegel. Was der Wechsel auf Bio-Baumwolle für Einkauf und Kalkulation bedeutet, zeigt der Beitrag GOTS-Check für Einkäufer von Werbetextilien.
Weitere Zertifikate für nachhaltige Textilien
Neben OEKO-TEX und GOTS gibt es zahlreiche weitere Textilsiegel, etwa für faire Arbeitsbedingungen, für recycelte Fasern oder als staatliche Umweltzeichen. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass der Siegelmarkt für Kleidung unübersichtlich ist. Zur Orientierung verweist es auf das Portal Siegelklarheit, das Siegel nach Glaubwürdigkeit, Umweltfreundlichkeit und Sozialverträglichkeit bewertet.
Für die Auswahl im Einkauf helfen drei Fragen:
- Was genau wird geprüft? Schadstoffe, Fasern, Produktion oder Arbeitsbedingungen.
- Wer prüft? Unabhängige, akkreditierte Stellen oder der Hersteller per Selbstauskunft.
- Ist der Nachweis öffentlich prüfbar? Über eine Zertifikatsnummer oder eine Datenbank.
Siegel ohne unabhängige Prüfung oder ohne prüfbare Nummer reichen als Grundlage für eine Werbeaussage kaum aus.
Zertifikat prüfen: Checkliste für den Einkauf
Ein Label auf einem Produktbild oder im Datenblatt ist noch kein Nachweis. Laut OETI lassen sich gültige Zertifikate über die offizielle OEKO-TEX Website anhand der Zertifikatsnummer im Label prüfen. Vor der Bestellung von Werbetextilien empfiehlt sich folgende Prüfung:
- Zertifikatsnummer anfordern: Nummer vom Lieferanten oder aus dem Produktdatenblatt übernehmen.
- Label Check nutzen: Nummer auf der OEKO-TEX Website eingeben und Inhaber, Gültigkeit und Umfang abgleichen.
- Produktklasse prüfen: Passt die Klasse zum Einsatz, etwa Klasse II für Shirts mit Hautkontakt?
- Artikelbezug prüfen: Gilt das Zertifikat für genau diesen Artikel oder nur für einen Stoff oder ein Garn?
- Veredelung klären: Da der STANDARD 100 alle Bestandteile eines Artikels umfasst, beim Lieferanten nachfragen, ob sich die Zertifizierung nur auf das unbedruckte Textil oder auch auf die Veredelung bezieht.
- Nachweis dokumentieren: Zertifikat als PDF ablegen, etwa für die Lieferantenbewertung oder für Rückfragen.
Gerade Punkt 4 wird häufig übersehen. Ein zertifizierter Stoff macht das fertige Produkt nicht automatisch zum zertifizierten Artikel, wenn weitere Bestandteile hinzukommen.
Mit dem Siegel werben: Was zu beachten ist
Wer Werbetextilien mit OEKO-TEX Label einsetzt, möchte dies oft auch kommunizieren, etwa im Katalog, auf der Website oder bei der Übergabe an Kunden. Entscheidend ist eine präzise Formulierung, die genau das wiedergibt, was das Label belegt.
- Zutreffend: „Schadstoffgeprüft nach OEKO-TEX STANDARD 100“ mit Zertifikatsnummer.
- Zu weit gefasst: „Umweltfreundliches Shirt“ oder „nachhaltig produziert“, wenn allein der STANDARD 100 vorliegt.
Umweltbezogene Werbeaussagen stehen in der EU zunehmend unter Beobachtung. Welche Anforderungen die EmpCo-Richtlinie zu Green Claims an solche Aussagen stellt, ist für Marketingabteilungen relevant, die Textilsiegel in ihrer Kommunikation nutzen. Grundregel: das Siegel benennen, die geprüfte Eigenschaft benennen, die Nummer angeben. Allgemeine Begriffe wie „grün“ oder „öko“ ohne Beleg vermeiden.
Welches Siegel für welchen Einsatz?
Im Werbeartikelbereich lassen sich die häufigsten Anforderungen klar zuordnen. Die folgende Übersicht dient als Orientierung für Briefings und Anfragen.
- Teamshirts und Event-Shirts: Hautkontakt über viele Stunden. Sinnvoller Nachweis: STANDARD 100, mindestens Produktklasse II.
- Arbeitskleidung für Mitarbeitende: tägliches Tragen, häufiges Waschen. Sinnvoller Nachweis: STANDARD 100 für den Schadstoffaspekt, dazu Angaben zu Material und Pflege im Datenblatt, da das Label dazu keine Aussage macht.
- Geschenke für Mitglieder mit Familien: Babyartikel oder Kuscheltiere. Sinnvoller Nachweis: STANDARD 100, Produktklasse I.
- Stofftaschen für Messen: geringer Hautkontakt. Sinnvoller Nachweis: STANDARD 100; bei Nachhaltigkeitskommunikation zusätzlich GOTS oder MADE IN GREEN.
- Ausstattung mit Nachhaltigkeitsbezug: etwa für einen Nachhaltigkeitsbericht oder eine Ausschreibung. Sinnvoller Nachweis: MADE IN GREEN wegen der Rückverfolgbarkeit oder GOTS bei Bio-Fasern.
Im Briefing an Lieferanten oder Agenturen sollten das gewünschte Siegel und die Produktklasse konkret benannt werden. Eine allgemeine Formulierung wie „nachhaltige Textilien“ führt zu schwer vergleichbaren Angeboten.
Unsere Sicht auf OEKO-TEX bei Werbetextilien
Für uns ist ein Zertifikat im Werbeartikelbereich vor allem ein Einkaufswerkzeug. Es macht eine Eigenschaft prüfbar, die man einem Shirt oder einer Tasche nicht ansieht. Gerade bei Textilien, die Mitarbeitende täglich tragen oder die an Kundinnen und Kunden weitergegeben werden, schafft ein Schadstoffnachweis eine klare Grundlage.
Wir empfehlen, das Siegel vom Ziel her zu wählen. Für Teamkleidung und Event-Shirts mit Hautkontakt ist der STANDARD 100 in der passenden Produktklasse der naheliegende Nachweis. Wer Nachhaltigkeit kommunizieren will, sollte gezielt nach MADE IN GREEN oder GOTS fragen und die Aussage auf genau dieses Siegel stützen.
Genauso wichtig wie das Siegel ist die saubere Umsetzung des Logos. Mit unserem kostenlosen Datencheck und der visuellen Druckfreigabe sehen Sie vor der Produktion, wie Ihr Motiv auf dem Textil umgesetzt wird. So bleiben CI-Vorgaben eingehalten, und Sie können sich auf die Auswahl des richtigen Artikels konzentrieren.
Marco Maier | werbeartikel.fun
Werbetextilien mit Logo bestellen
Im Sortiment von Werbeartikel FUN finden Unternehmen, Agenturen und Vereine Textilien mit Logo für Teams, Events und Mitarbeitende, darunter Arbeitskleidung mit Logo und Taschen mit Logo. Angaben zu Zertifizierungen, Materialien und möglichen Veredelungen stehen jeweils beim einzelnen Artikel. Welche Drucktechnik möglich ist, etwa Siebdruck, Digitaldruck oder Stick, hängt vom Produkt ab.

Der Bestellprozess ist auf einfache Abläufe ausgelegt: Artikel wählen, Logo hochladen, kostenloser Datencheck, visuelle Druckfreigabe. Die Staffelpreise sind transparent im Shop ausgewiesen. Das gesamte Sortiment, von Textilien bis zu Streuartikeln und Giveaways, finden Sie in der Übersicht aller Werbeartikel.
Häufige Fragen
Was sagt der OEKO-TEX STANDARD 100 aus?
Der STANDARD 100 bestätigt, dass ein Textil mit allen Bestandteilen auf Schadstoffe geprüft wurde und die Grenzwerte seiner Produktklasse einhält. Er bezieht sich auf den Neuzustand. Aussagen zu Qualität, Pflege, Haltbarkeit oder Produktionsbedingungen macht er nicht.
Kann man OEKO-TEX vertrauen?
Die Zertifikate werden von unabhängigen Prüfinstituten vergeben, nicht von den Herstellern selbst. Jedes gültige Label trägt eine Zertifikatsnummer, die sich auf der offiziellen OEKO-TEX Website prüfen lässt. Diese Prüfung ist der zuverlässigste Weg, ein Label zu bestätigen.
Ist OEKO-TEX dasselbe wie Bio?
Nein. Der STANDARD 100 ist ein Schadstoffnachweis und gilt für alle Faserarten, auch für konventionelle Baumwolle und Synthetik. Für Bio-Fasern sind GOTS oder OEKO-TEX ORGANIC COTTON die passenden Nachweise.
Wie lange ist ein OEKO-TEX Zertifikat gültig?
Die Zertifikate sind befristet und müssen regelmäßig erneuert werden. Das MADE IN GREEN Label gilt ein Jahr. Produkte, die in diesem Zeitraum hergestellt wurden, bleiben fünf Jahre im Label Check nachprüfbar.
Welche Produktklasse brauchen Werbe-Shirts?
Für Shirts, Polos und Hoodies mit großflächigem Hautkontakt ist Produktklasse II die passende Anforderung. Eine Zertifizierung nach Klasse I deckt diesen Einsatz ebenfalls ab. Für Artikel an Kleinkinder bis 36 Monate ist Klasse I erforderlich.
Quellen
- Hohenstein: OEKO-TEX STANDARD 100 für schadstoffgeprüfte Textilien
- Hohenstein: OEKO-TEX STANDARD 100, Edition 01.2026 (PDF)
- OETI: OEKO-TEX STANDARD 100, Edition 01.2026 (PDF)
- OETI: Factsheet OEKO-TEX MADE IN GREEN, Edition 01.2026 (PDF)
- Umweltbundesamt: Kleidung bewusst und nachhaltig konsumieren
